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Also gestern hatte ich echt eine Krise. Ich konnte keine Eiweißbrötchen und salzige Frühstücksvarianten mehr sehen! Ich wollte Kuchen! Also habe gesündigt und mir beim Bäcker ein Stück Schoko-Nuss-Kirsch-Kuchen gekauft. Der hat mir so gut geschmeckt, dass ich mir heute gleich einen nachgebacken habe. Und der ist echt toll geworden!

Low Carb Nusskuchen

8 Eier
200g gemalene Haselnüsse
200g gemalene Mandeln
2 EL Kleie
2 -3 EL 99% Schokolade (Lindt)
1 EL Backpulver
1 Fläschchen Vanille Aroma
4 EL Süßstoff
2 EL Erythrit

Foto 1 Kopie

Eier trennen. Eischnee schlagen. Die Eigelbe mit Süßstoff, Erythrit und Vanillearoma schaumig schlagen. Anschließend die Schokolade fein hacken und gemeinsam mit den Nüssen und Backpulver unterrühren. Zuletzt den Eischnee unterheben. Danach habe ich den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform gegeben und bei  150° (Umluft) 30-40 Minuten gebacken. Wenn der Kuchen fertig ist, wird er schön goldbraun.

Der Kuchen bekommt eine sehr leckere dünne, knusprige Kruste.
Ich denke er eignet sich auch super als Boden für manche Torten. Das probiere ich bald mal aus!

Nusskuchen

Sieht aus wie Geburtstag. Oder Muttertag oder so 🙂

Ein großes Stück mit einer großen Erdbeere und einem Glas Sojamilch, ergab nur einen Blutzuckerwert von 76. Das ist ja quasi nix! Krise überstanden. 🙂

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Ich habe im Supermarkt ein Schnäppchen mit gehackten Pistazien gemacht. Wahrscheinlich ein Überbleibsel der Weihnachtsbacksaison. Eigentlich wollte ich eine Brotaufstrich oder Pudding daraus machen, aber da das Wetter so schön frühlingshaft ist, kam ich irgendwie auf Eis. Außerdem hat mich ein Kommentar dazu inspiriert es nochmal mit Agar Agar als Bindemittel zu versuchen und so ohne Gelatine oder Eier auszukommen. Heraus kam ein herrliche cremiges veganes Pistazieneis!

 

Foto 1

ergibt ca. 400ml

300ml gekühlte Sojamilch
1 1/2 TL Sojalecithin (Granulat)
1 EL Erythrit
1 Vanilleschote
1 TL Agar Agar
50g Pistazien
Süßstoff

1. Das Agar Agar und den Inhalt einer ausgekratzten Vanilleschote kurz mit ca. 100ml Sojamilch erhitzen.

2. weitere 100 ml Sojamilch mit dem Sojalecithin und Erythrit mixen.

3. nun kommen die Pistazien dazu. Alles fein pürieren.

4.  die restliche Sojamilch und die Agar Agar Mischung dazu.

5. Nun noch mit Süßstoff abschmecken.

Ich habe die Mischung nun etwas heruntergekühlt und dann in die Eismaschine gegeben. Man kann sie aber sicher auch einfach ins Gefrierfach legen und so gefrieren lassen. In der Eismaschine wird das Eis jedenfalls supercremig!

Zur Deko habe ich Kokosraspeln, Orangenfilets und Zesten benutzt, was geschmacklich fantastisch harmoniert!

 

 

 

 

 

 

 

 

Ok, zugegeben das sieht sehr gesund aus. Aber es war echt lecker! Die Lupinenschnetzel schmecken gut, sind vom Biss aber relativ weich. Ich habe daraus ein klassisches Geschnetzeltes gemacht. Das Blumenkohlpüree passt super als Beilage dazu.

 

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Heute bin ich im Biosupermarkt auf habe ich Lupinen als Fleischersatz gestoßen. Es hat sensationelle Werte. Leider ist auch ein bisschen Weizeneiweiss drin. Ich hoffe, es schmeckt nicht nach Seitan. Lupinen mag ich jedenfalls ganz gerne, egal ob Mehl oder die Bohnen zum knabbern. Ich bin gespannt!

 

 

Lupinengeschnetzeltes IMG_1668

Mein Rezept der Woche! Entdeckt habe ich das Rezept auf einem veganen Blog aus Brasilien. Dieses habe ich dann abgewandelt, um Kohlehydrate zu sparen.

Sojaburger2 SojaburgerZutaten für 2 Personen
1/3 Tasse Quinoa
1 Pck. Soja Schnetzel
1/2 Tasse Gluten
1  Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Brühe oder Bratensoße
Salz
 neutrales Öl zum Anbraten

Quinoa in Salzwasser weich kochen in einem Sieb abtropfen lassen. Sojaschnetzel in Brühe oder Bratensoße kochen und quellen lassen. Zum Quinoa ins Sieb zum Abtropfen geben.

Zwiebeln fein schneiden und in einer Pfanne leicht braun anbraten. Danach Quinoa-Sojamischung in einer Schüssel würzen, die Zwiebeln dazugeben und die Gluten unterkneten.

Burger formen und in einer Pfanne mit Öl braten.
Burger nach Belieben belegen.

Ich habe Lowcarb-Brötchen, Feldsalat, Basilikumstreich, Tomaten, Guacamole und Stevia-Grükchen genommen.

Nachdem mir jemand im Netz gesagt hat, dass man Erythrit für einen Diabetiker wie Zucker anrechnen muss, bin ich skeptisch geworden und habe mir überlegt, dass ich vielleicht beim letzten Rezept zu wenig davon verwendet habe. Also habe ich einen Kuchen gebacken. Einen Schokonusskuchen mit viel Erythrit!

Wir gingen vor wie beim letzten Mal, der Blutzucker wurde vorher und hinterher gemessen. Dieses Mal ging er etwas mehr hoch, jedoch nur unwesentlich. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Menge an Mandeln und die normale Schokolade auch noch zu Buche schlagen. Also wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden! Erythrit rockt!

 Rezept

100 g Butter, weich

150 g Erythrit

300 g Mandeln

1 Pck. Weinsteinpulver

5 Eier

100 g Schokolade 80% Kakao

Fett für die Form

Die Butter und den Erythrit in einer großen Schüssel schaumig rühren. Schokolade im Wasserbad schmelzen. Eier trennen, und das Eiklar zu Eischnee schlagen. Die restlichen Zutaten mit dem Mixer mit der Butter-Erythrit-Mischung verrühren. Die Masse in eine SKastenform füllen und im vor geheizten Ofen bei 180ºC Umluft  ca. 45 -60  Minuten fertig backen.

Da Erythrit keinen Einfluss auf den Insulinspiegel haben soll und neben anderer guten Eigenschaften KEINE Kalorien enthält, habe ich die Wirkung bei meinem Vater getestet, der schwerer Diabetiker ist.

Wir hatten alle Lust auf etwas Süßes und wollten Pfannkuchen machen. Leider sind diese zu locker geworden und wir haben einen leckeren Schmarren drausgemacht mit „Zimt und Zucker“ (Erythrit und Zimt). Wir ersetzten das Mehl allerdings durch gemahlene Mandeln und Eiweißpulver, um ein möglichst unverfälschtes Ergebnis zu bekommen.

Er nahm vor dem Zubereiten der „Mehlspeise“ eine Messung vor und danach. Mit dem Ergebnis, dass dies so gut wie keine Auswirkungen auf seine Zuckerwerte hatte!

Rezept

2 Eier
200 g Mandeln
3 EL Eiweißpulver
1 EL Erythrit
Prise Salz
Milch
etwas Butter

Zuerst alle trockenen Zutaten mischen, danach Eier, Milch und Butter zugeben. Alles gut durch rühren und in der Pfanne ausbacken. In der Zwischenzeit Erythrit in einer kleinen Schüssel mit dem Zimt mischen und auf den fertigen Schmarren geben.

Fazit:
Lecker! Und Diabetiker müssen sich nicht spritzen!